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| Einkomponenten- Klebstoffe |
Klebstoffe, die in ihrere Handelsform alle zum Kleben erforderlichen Bestandteile enthalten, werden als Einkomponenten-Klebstoff bezeichnet. Sie reagieren häufig durch Aufnahme von Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft. |
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| Einkomponenten- Polyurethanklebstoff |
Der Polyurethanklebstoff liegt als eine Komponente vor und die Vernetzung erfolgt durch Feuchtigkeit (aus der Umgebungsluft) oder Wärmezufuhr. |
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| Elastisches Kleben | Die stoffschlüssige Verbindung von unterschiedlichen Fügeteilen, um dynamische Krafteinwirkungen und thermisch bedingte Längenausdehnungen aufzunehmen. Kleben von Bauteilen mit elastischen Klebstoffen bietet viele Vorteile: Verbinden gleicher und unterschiedlicher Werkstoffe, Ausgleich von Fertigungstoleranzen, Vermeidung von Kontaktkorrosion, hohe Schlagzähigkeit, Kompensation von unterschiedlichen Längenausdehnungen, gute Dämpfungseigenschaften, Wegfall von teuren, maßgeschneiderten Dichtprofilen, Verbinden und Dichten in einem Arbeitsgang, Gewichtsersparnis und vieles mehr. |
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| Elastizität | Siehe Bruchdehnung. |
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| Elastizitätsmodul | Der Elastizitätsmodul beschreibt das Verhältnis von Spannung zu Dehnung, im Falle der unbehinderten Stabdehnung. |
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| Elastomere | Weitmaschig vernetzte Makromoleküle, die bis zum Temperaturbereich chemischer Zersetzung nicht fliessfähig werden, sondern gummielastisch reversibel verformbar sind. |
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| Endfestigkeit | Die Festigkeit einer Fügeverbindung nach vollständiger Aushärtung des Klebstoffs. |
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| Einfetten | Meist für das Kleben notwendiger Arbeitsschritt, bei dem Fett- und Ölschichten von den Oberflächen der Fügeteile durch Reinigungs- oder Lösemittel entfernt werden. |